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Von Donnerstag, den 30. Mai,
bis Sonntag, den 2. Juni 2002 fand in Friedrichshafen am Bodensee das "Eurofestival
Zupfmusik 2002" statt |

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| Wunderbar gelegen und bestens organisiert konnte bei
herrlichem Wetter Konzerten gelauscht werden, Vorträge und Ausstellungen besucht werden.
Das Graf-Zeppelin-Haus bot dabei ein erstklassiges Ambiente. Ca. 1000 aktive Teilnehmer,
Spitzenensembles und Solisten aus Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg,
Österreich, Russland, Kroatien, den USA und Japan (und vielen mehr) überzeugten in den
insgesamt 14 Konzerten mit barocken und klassischen Werken, romantisch-virtuoser Musik und
vor allem zeitgenössischer Musik, aber auch Folklore und Blues bis hin zur Tangomusik. |

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Die dabei am Abend in lockerer
Atmosphäre durchgeführten "Nachtcafés" gaben dem Festival eine runden
Tagesausklang.
Auch das Bayerische Landeszupforchester wirkte dabei in
einem der Konzerte mit. Zusammen mit drei weiteren Orchestern wurde das Konzert am
Donnerstag abend um 20:00 Uhr gestaltet. |

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Nachdem die Spieler/Innen schon am Mittwoch abend nach Friedrichshafen angereist waren und
am nächsten Tag gestärkt durch ein hervorragendes Frühstücksbuffet im Hotel eine kurze
(General-)Probe absolvierten, waren sie bestens fürs Konzert gerüstet. Ein 20-minütiges
Einspielen auf der Bühne musste am Nachmittag genügen, um Spannung aufzubauen und
Konzertatmosphäre zu schnuppern.
Beim Konzert legten die Spieler/Innen aber dann richtig los: Unter dem Dirigat von Dominik
Hackner überzeugte sowohl das Orchester als auch der Solist in vollen Zügen. Mirko
Schrader an der Sologitarre stellte in Eduardo Angulos "Il sogno del pesciolino"
seine ganze Virtuosität unter Beweis. Mit warmer Tongebung und excellenter Musikalität
kombiniert mit hervorragender Technik ließ er seine Gitarre von dem Fisch
"Alevin"erzählen, einem Meeresbewohner der Küsten Mexikos. Ob atmosphärisch
die Klangwelt des tiefen Ozeans darstellend oder den Ausflug des Fischleins in turbulente
Gewässer, das Orchester unterstützte des Solisten vortrefflich und erntete dafür
langanhaltenden Applaus. Standing ovations und ein nicht endendes Kommen und Gehen des
Dirigenten und des Solisten (Dominik und Mirko kamen fünf mal zum Verbeugen hinter der
Bühne hervor) zeigten den wahrhaft gelungenen Auftritt des Bayerischen Auswahlorchesters.
An den folgenden drei Tagen des Festivals konnten die
Spieler/Innen des BLZO die Konzerte, das Wetter und die Umgebung geniessen und verbrachten
so schöne Tage in Friedrichshafen.
Eine Bootsfahrt auf dem Bodensee, viele Besuche von
Eisdielen oder Cafes, der Besuch des Zeppelin-Museums und des Affenbergs Salem oder
einfach nur gemütliches Beisammensitzen auf den Grünanlagen des Graf-Zeppelin-Hauses
waren nur einige "Freizeitbeschäftigungen", die sich die Spieler/Innen zwischen
den Konzertbesuchen einfallen ließen:
Rundum ein schönes Festival mit einem bestens
gelungenen Konzert und bester Stimmung läßt dieses Event zu einem unvergesslichen
Aufenthalt am Bodensee werden. |