
 |
Eine für unsere Probenphase vom
31.10. bis 03.11.2002 bestens geeignete Tagungsstätte, die
Musikakademie Hammelburg, sorgte für eine sehr gute Atmosphäre und ein
gelungenes (Arbeits-)Wochenende.
Wie gewohnt, fanden neben den Orchesterproben unter der Leitung von
Dominik Hackner auch Stimmproben statt.
Da unser Probenraum allerdings im Keller des Neubaus ohne Tageslicht
war, zog es die 1. Stimme mit Gertrud Weyhofen-Tröster vor, ihre
Stimmproben im Saal 3 des Altbaus abzuhalten. Bianca Götz (2.
Mandoline und Mandola) und Mirko Schrader (Gitarre) blieben im Neubau
in den "Kellerräumen".
Schönes Wetter (für Jogging am
Morgen) und gutes Essen sorgten für harmonische Stimmung, am Abend saß
man im Bierstüberl gemütlich zusammen. |
|
 |
Den Abschluß der Tagung bildete am
03.11. ein Matinee-Konzert im grossen Saal der Musikakademie, bei dem
sich das Bayerische Landeszupforchester mit einem abwechslungsreichen,
verschiedenen Stilepochen umfassenden Programm vorstellte: |
 |
Zum Konzert aus dem Zeitungsbericht vom
05.11.02 (Saale-Zeitung, Hammelburg):
"Schon das eingangs gespielte
dreisätzige Orchesterquartett F-Dur von Carl Stamitz ließ aufhorchen. Hier
gefiel besonders der geschlossene Orchesterklang, die auf Durchsicht
bedachte kammermusikalische Umsetzung und subtile Gestaltung. Bianca Götz,
Mandoline, war die Solistin des Konzerts in D-Dur von J. F. Fasch. Die
frühere Bundespreisträgerin bei Wettbewerb "Jugend musiziert", heutige
Dozentin und gastierende Solistin brillierte mit ihrem Part, begleitet vom
Zupforchester. (...) Beim "Novemberfest" zeigte das Orchester, daß es auch
in der Moderne bestens zu Hause ist. Da wurde nicht nur gezupft, auch als
Rhythmusinstrumente wurden Mandolinen und Gitarren auf mannigfache Art
eingesetzt. Mirko Schrader, Gitarre, der im In- und Ausland als Solist und
als Kammermusiker wirkt, brachte das Konzert für Gitarre und Zupforchester
mit dem Titel "Il sogno del pesciolino" von Eduardo Angulo zu Gehör.
Schier mühelos bewältigte er die schwierigsten Passagen, unterstützt vom
aufmerksam begleitenden Orchester. (...) Der letzte Konzertbeitrag stammte
von Elke Tober-Vogt: Ceilidh, fünf Orchesterbearbeitungen irischer
Volklieder, schwungvoll und anmutig durch das Ensemble umgesetzt,
verstärkt durch Bastian Brand, der hier wie auch schon bei Angulos
Werk das umfangreiche Percussions-Instrumentarium bediente.
Die vielen Zuhörer wurden für ihren Applaus mit einer Komposition des
Dirigenten als Zugabe belohnt: das im Stil der Spätromantik Wärme und
Zärtlichkeit ausstrahlende, gefällige Nachtständchen."
|