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Vom 04.-06. April 2003 verweilte
das BLZO im Ausbildungs- und Tagungszentrum Hohenfels, im dem schon
mehrfach eine Arbeitstagung abgehalten wurde.
Keine aber war je so
kräfteraubend....
| Nachdem der erste Probetag noch ganz gut
über die Bühne ging, fing am nächsten Morgen schon unser Dirigent
zu schwächeln an: Was war los gewesen?
Hatte er zuvor zu wild dirigiert?
Oder bekam im das Essen nicht?
(Eigentlich war das Essen sehr gut und ausreichend, mal
Schweinebraten mit Klößen, mal Nudelauflauf mit herrlicher
Käsesosse...)
Doch... er stand nur noch als Skelett vor
uns: |
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Am Nachmittag des zweiten Tages
jedoch überschlugen sich die Ereignisse.
Nacheinander fielen auch die einzelnen Stimmen "vom Fleisch" (auch die
Vegetarier!):
| Sogar der Baß
mußte sich am Instrument festhalten, um nicht in sich
zusammenzufallen: |
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Oder hat da
gar einer
nachgeholfen
???: |
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Da mußte dann doch unser
Dirigent Dominik (wieder zu Kräften gekommen) eingreifen. Er ermahnte
die zu Skeletten mutierten Spieler angesicht des am nächsten Tag zu
erwarteten Konzertes zu vorbildlicher Spiel-, Sitz- und Körperhaltung
und siehe da:
Am dritten Tag waren alle SpielerInnen nicht nur wieder vollkommen
genesen, sondern spielten auch besser als je zuvor. So konnten wir
ohne Zeichen jeglicher Verletzungen oder Abmagerungen das Konzert
antreten, das in der Wallfahrtskirche Habsbergs stattfinden sollte.
Gut genährt versuchten wir dann
auch, die dortige Kälte in der Kirche vergessen zu machen (es hatte
nur ca. 16 Grad) und mit "warmen" Gedanken die Finger laufen zu
lassen. Die gut gefüllte Kirche bot allerdings eine sehr schöne
Akustik, das Konzertprogramm mit Werken von C. Stamitz, J. F. Fasch,
Y. Kuwahara, D. Hackner und C. Mandonico kam beim Publikum sehr gut
an.
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Die drei Dozenten Gertrud
Weyhofen-Tröster (Mandoline), Bianca Götz (Mandoline) und Mirko
Schrader (Gitarre) bereichterten das Konzertprogramm durch eine
Sinfonia in D-Dur von Giovanni Battista Gervasio.
Gut aufeinander abgestimmt spielten die drei Musiker auf eine
lockere und angenehme Weise, die das Zuhören zu einem Genuß werden
ließ und dem Zupforchesterklang eine willkommene Abwechslung bot. |
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Viele begeisterte Zuhörer ließen
es sich nicht nehmen, einzelne Spieler nach dem Konzert auf das
Orchester, die Probenarbeit und die Instrumente anzusprechen und mit
dem Kauf der einen oder anderen CD des BLZO ihrer Freude über das
Konzert Ausdruck zu verleihen. |