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Die 96. Arbeitstagung des BLZO stand ganz im Zeichen der alten Musik. Zur
Aufführung kamen Auszüge aus der Oper „The Fairy Queen“ von Henry Purcell
und das Cembalokonzert (BWV 1062) von Johann Sebastian Bach in der
Bearbeitung von Olaf Van Gonnissen für 2 Mandolinen, 2 Gitarren und
Zupforchester. Der Professor für Gitarre erarbeitete die beiden Stücke als
Gastdozent mit dem Orchester. Auf fachkundige und sehr sympathische Art
stimmte er uns auf die barocke Interpretationsweise ein, und so gelang es
uns nach einem kurzen, aber sehr intensiven Probenwochenende, die Stücke
unter seiner Leitung ohne Dirigat aufzuführen. Durch das Mitwirken der
Sängerin Cornelia Kneps wurden das Publikum und die Musiker in die barocke
Feenwelt entführt und verzaubert. Als Kontrastpunkt wurde in der ersten
Konzerthälfte der sehr kraftvolle erste Satz aus Yasuo Kuwahara‘s Raidoh mit
der Solistin Gertrud Weyhofen und das ebenfalls moderne Werk Divertimento
für Zupforchester von Antonius Streichardt gespielt.
Das Konzert stellte diesmal allerdings nicht den Abschluss der Probenphase
dar, sondern es wurde bis Montagmittag geprobt, um weitere Projekte
vorzubereiten. Im Vordergrund der Arbeit steht nun die Erarbeitung der
beiden anderen Sätze des Raidoh, sowie des „Concierto De Samba“ von Klaus
Wüsthoff. Außerdem übergab Bianca Brand, der wir an dieser Stelle für ihre
jahrlange Arbeit danken wollen, die organisatorische Leitung an Daniel
Ambarjan. Dieser erfüllte seine neue Aufgabe schon diesmal großartig und zur
vollsten Zufriedenheit der Verwaltungsangestellten der Rezeption.
Im
sehr gemütlichen Ambiente der Musikakademie Alteglofsheim kam natürlich auch
das abendliche Amüsement nicht zu kurz, und so konnten wir am Montag
vollgefressen, zufrieden und mit großer Vorfreude auf die nächsten Projekte
nach Hause fahren.
(Monika Väth und Maria Joeres)
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