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Daniel begrüßte uns mir
den Worten: „Willkommen bei Raidoh!“
Die Arbeitstagung vom
26. bis zum 28. März war eine ganz besondere Herausforderung an die
Kondition des ganzen Orchesters, da es für uns die letzte Tagung vor dem
Eurofestival im Juni dieses Jahres war. Und es war auch die letzte
Arbeitstagung, in diesem intimen Rahmen, unter der Leitung von Dominik
Hackner.
Die Arbeitstagung fand
in der schönen Musikakademie in Hammelburg statt, die uns schon fast ein
zweites Zuhause geworden ist, da sich hier das Landesorchester in den
letzten Jahren mit Abstand am häufigsten zusammenfand. Die Räumlichkeiten
der Akademie befinden sich in dem idyllischen Kloster Altstadt, das dem
Franziskanerorden angehört. Wenn man Glück hat, bekommt man manchmal auch
einen Mönch zu sehen.
Schon am ersten Abend
ging es sehr ehrgeizig los. Die Anreise war für den Zeitraum von 17.00 bis
19.00 Uhr angesetzt und schon um 19.15 Uhr verkündete uns Daniel: „Auf zur
Stimmprobe!“ (kein Witz!!). Danach trafen wir uns zur ersten gemeinsamen
Gesamtprobe des Orchesters im Kammermusiksaal der Akademie. Geprobt wurde
ausschließlich das Werk „Raidoh“ von Yasuo Kuwahara, das wir mit unserer
Konzertmeisterin und Solistin Gertrud Weyhofen beim Eurofestival 2010 in
Bruchsal aufführen werden.
Auch am folgenden Tag
ging es nicht weniger tüchtig zu. Gleich nach dem Frühstück ging es wieder
los, Stimmproben und Orchesterproben im Wechsel. Wobei wir uns mit Ausnahme
der Mittagspause, nur durch die hervorragenden Mahlzeiten unterbrechen
ließen.
Dabei achteten wir aber
auch sehr penibel darauf, dass die Gemütlichkeit nicht zu kurz kam.
Die allabendliche Runde
bei Wein und Bier im Felsenkeller des Klosters, zu der immer jeder eine
Kleinigkeit zu knabbern mitbringt, ließ sich wirklich niemand entgehen.
Dieses mal mussten wir außerdem noch unseren Kühlschrank vor den
„Mainpoppern“ verteidigen.
Zur Erholung stimmten
wir als letztes Stück noch einmal das „Preludio Sinfonico“ von Ugo
Bottacchiari an.
Am Sonntag ging dann,
nach dieser intensiven und sehr produktiven Tagung, jeder wieder seiner
Wege.
(Anne und Meli) |